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25.06.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Ein Welpe zieht ein – die besten Tipps für den perfekten Start

Die Entscheidung ist gefallen, der Züchter hat zugesagt und der Einzugstermin steht. Jetzt sitzt du wahrscheinlich zu Hause, blickst auf den leeren Platz im Wohnzimmer und fragst dich, ob du wirklich an alles gedacht hast, wenn der Welpe bald einzieht. Ein neues Familienmitglied wirbelt den Alltag erst einmal gewaltig durcheinander. Damit aus der anfänglichen Aufregung kein Dauerstress wird, gehen wir die Vorbereitung Schritt für Schritt durch. Von der passenden Decke bis zum ersten Futter im Topf klären wir alles, was für ein entspanntes Miteinander wichtig ist.

Ein Welpe kommt ins Haus: Deine Checkliste

Bevor der kleine Hund dein Leben auf den Kopf stellt, hilft eine solide Planung. Was sollten Anfänger zuerst beachten, wenn ein Welpe einzieht? Meistens stellt sich die Frage nach der richtigen Ausrüstung. Eine Einkaufsliste und die Vorbereitung sollten Hand in Hand gehen, damit am großen Tag kein Chaos ausbricht.

Hier ist deine Übersicht für den stressfreien Start:

  • Sicherer Rückzugsort: Ein gemütliches Hundekörbchen und eine passende Hundetransportbox für das Auto.
  • Fressen & Trinken: Ein standfester Futternapf sowie ein passender Wassernapf, die nicht auf dem Boden wegrutschen.
  • Gassi & Training: Ein leichtes Welpenhalsband, ein gut sitzendes Geschirr und eine passende Laufleine.
  • Sicherheit im Haus: Zimmerpflanzen und Kabel sichern, eventuell ein Türgitter oder einen Laufstall aufstellen.
  • Ernährung: Hochwertiges Welpenfutter und gesunde Leckerchen für die ersten Tage.

Vorbereitung für das neue Zuhause

Die Ankunft eines jungen Hundes erfordert einiges an Planung im eigenen Wohnraum. Wer sich fragt, wie man sich auf einen Welpen vorbereitet, fängt am besten mit der Sicherheit an. Junge Hunde untersuchen ihre Umwelt mit den Zähnen. Das bedeutet für dich: Geh einmal auf Kniehöhe durch die Wohnung und betrachte die Welt aus der Sicht des Hundes.

Wohnung und Garten sicher machen

Lose Kabel, giftige Zimmerpflanzen und herumliegende Kleinteile verschwinden ab jetzt in Schränken. Wenn du einen Garten hast, zäune diesen lückenlos ein. Welpen finden jedes noch so kleine Loch im Zaun. Auch Treppenstufen und rutschige Bodenbeläge können für die kurzen Beine zur Stolperfalle werden. Hier helfen Teppichläufer oder ein stabiles Türgitter, um gefährliche Bereiche vorerst abzusperren

Denke auch an das vorhandene Mobiliar: Teure Designermöbel oder tief hängende Vorhänge sind für den Kautrieb junger Hunde sehr einladend. Ein Kauknochen oder spezielle Kau-Alternativen lenken diese Energie in die richtigen Bahnen.

Wohnen mit Hund: Den Alltag organisieren

Neben der Sicherheit spielt die Rücksicht auf alle Familienmitglieder eine Rolle. Wer übernimmt welche Aufgaben? Ein Hund braucht klare Strukturen, um sich zu orientieren. Ein Laufstall im Wohnzimmer kann in den ersten Wochen helfen, dem Hund einen festen Begrenzungsbereich zu geben, wenn du mal kurz den Raum verlassen musst. Auch eine Hundekamera kann sinnvoll sein, um später das Alleinbleiben im Auge zu behalten, ohne den Raum ständig betreten zu müssen.

Welpe zieht ein

Körbchen, Leine & Co. – Die Einkaufsliste für deinen Welpen

Der Markt für Hundezubehör ist riesig, doch du brauchst am Anfang kein überflüssiges Spielzeug. Konzentriere dich auf die Qualität und die echten Basics, die dein Hund täglich nutzt.

Die Grundausstattung für den Alltag

Zur Basis gehören ein passender Futternapf und ein Wassernapf. Wähle Materialien wie Keramik oder Edelstahl, die standfest und leicht zu reinigen sind. Für die ersten Ausflüge besorgst du ein leichtes Welpenhalsband sowie ein weich unterlegtes Geschirr. Eine Laufleine reicht für den Anfang völlig aus. Eine Rollleine ist für das erste Training der Stubenreinheit unpraktisch, da der Hund lernen muss, in deiner Nähe zu bleiben. Denke auch an eine praktische Leckerlitasche für unterwegs, damit du beim Training im richtigen Moment die Belohnung griffbereit hast. Je nach Hunderasse und gesetzlichen Vorschriften in deiner Region kann auch ein Maulkorb zur Erstausstattung gehören, um den Hund frühzeitig an das Tragen zu gewöhnen.

Schlafplätze und Rückzugsorte

Ein bequemes Hundekörbchen gehört in eine ruhige Ecke des Raumes. Zusätzlich schützt eine kuschelige Decke für das Sofa oder den Autositz vor Schmutz und Haaren. Auch eine Hundetransportbox darf nicht fehlen. Diese dient nicht nur der Sicherheit im Auto, sondern kann in der Wohnung, mit einer gemütlichen Hundedecke ausgelegt, als Höhle und sicherer Schlafplatz genutzt werden.

Papierkram und Versicherungen: Das Rechtliche regeln

Bevor der Spaß beginnt, wartet leider noch ein wenig Bürokratie auf dich. Diese Dinge solltest du direkt in den ersten Tagen nach dem Einzug erledigen, um Bußgelder oder unerwartete Kosten zu vermeiden.

Hundesteuer und Anmeldung

Jeder Hund muss bei der zuständigen Gemeinde oder Stadt angemeldet werden. Nach der Anmeldung erhältst du die physische Hundemarke und den Bescheid über die Hundesteuer. Die Kosten variieren je nach Wohnort stark. 

Gleichzeitig ist es ratsam, die Chipnummer des Hundes, die im Impfpass steht, bei einem kostenlosen Haustierregister wie TASSO e.V. registrieren zu lassen. Sollte dein Hund einmal weglaufen, kann er dir so beim Tierarztbesuch oder im Tierheim direkt zugeordnet werden.

Versicherungen für den Ernstfall

Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung ist in vielen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben und ratsam. Selbst der kleinste Hund kann einen Unfall verursachen, wenn er vor ein Auto läuft. Achte auf eine ausreichende Deckungssumme. Überlege dir zudem, ob eine Hundekrankenversicherung oder OP-Versicherung sinnvoll ist. Je jünger der Hund beim Abschluss ist, desto geringer sind die monatlichen Beiträge, da noch keine Vorerkrankungen vorliegen.

Der große Tag: Heimfahrt und Ankunft im neuen Heim

Der Tag der Abholung ist für das Tier mit viel Stress verbunden. Er trennt sich von seiner Züchterin oder seinem gewohnten Rudel und betritt eine völlig fremde Welt. Dein Ziel ist es jetzt, Ruhe und Sicherheit auszustrahlen.

Die erste Autofahrt sicher gestalten

Für die Heimfahrt nutzt du am besten eine stabile Transportbox oder eine spezielle Autobox für den Kofferraum oder Rücksitz. Das sichert den Hund bei Bremsmanövern und gibt ihm durch die Begrenzung Halt. Falls der Welpe die Fahrt auf dem Schoß eines Beifahrers verbringt, nutze ein passendes Geschirr und ein Gurtsystem zur Sicherheit. Nimm für die Fahrt etwas Küchenpapier und eine Decke mit, falls dem Kleinen vor Aufregung übel wird. Vermeide laute Musik und fahre besonders vorausschauend.

Die ersten Schritte im neuen Zuhause

Zuhause angekommen, führst du den Hund zuerst an seinen künftigen Löseplatz im Garten oder vor dem Haus. Warte dort geduldig, bis er sich erleichtert hat, und lob ihn ausgiebig. Erst danach betretet ihr die Wohnung. Zeige ihm in aller Ruhe die Räume, aber überfordere ihn nicht. Lass ihn den Futter- und Wassernapf inspizieren. Am Tag, an dem dein erster Hundewelpe einzieht, solltest du auf großen Besuch verzichten. Die Verwandtschaft kann den neuen Mitbewohner auch noch in den nächsten Tagen kennenlernen.

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Welpe zieht ein: Die erste Nacht und die ersten Tage

Eure erste Zeit schweißt euch zusammen. Hier legst du die Vertrauensbasis für euer weiteres Miteinander. Die ersten Tage mit Welpen bedeuten vor allem: Geduld, Beobachtung und ganz viel Schlaf.

Dauerhafte Betreuung am Anfang

Die ersten Wochen solltest du bei dem Hund zu Hause bleiben, damit er nicht alleine ist. Planung ist hier alles. Wer sich fragt, wie lange der Urlaub sein sollte, plant am besten mindestens zwei bis drei Wochen ein. In dieser Zeit sollte der Hund niemals komplett allein gelassen werden. Er muss erst lernen, dass diese neue Umgebung sicher ist und du immer wieder zurückkehrst. Nutze die Wochen, um eine feste Routine für Fütterung, Bewegung und Ruhephasen aufzubauen.

Erste Nacht und der Schlafplatz

Der perfekte Hundeschlafplatz befindet sich in den ersten Wochen in deiner direkten Nähe. Die erste Nacht bedeutet oft Heimweh nach der Mutter und den Geschwistern. Stelle das Hundekörbchen oder die Hundetransportbox neben dein Bett. Wenn der Kleine unruhig wird oder jammert, kannst du deine Hand hineinhalten. Das spendet Trost und du merkst sofort, wenn er sich meldet, weil er mal vor die Tür muss.

Das Einmaleins der Welpenerziehung: Stubenreinheit & Sozialisierung

Die Erziehung beginnt ab der ersten Sekunde. Dabei geht es nicht um starre Kommandos wie „Sitz“ oder „Platz“, sondern um das Verstehen der Körpersprache und das Lernen von Regeln im Alltag.

Der Weg zur Stubenreinheit

Ein junger Hund kann seine Blase noch nicht bewusst kontrollieren. Die Faustregel lautet: Nach jedem Schlafen, Fressen und wilden Spiel geht es sofort raus zum Löseplatz. Warte dort, bis das Geschäft erledigt ist, und verteile als Belohnung ein kleines Leckerchen oder ein Stück Hundekuchen. Passiert in der Wohnung doch mal ein Malheur, schimpfe nicht. Wische es kommentarlos weg und reinige die Stelle mit einem Enzymreiniger, damit kein Geruch zurückbleibt, der den Hund erneut einlädt.

Sozialisierung und Hundeschule

Nachdem sich der Hund eingewöhnt hat, steht der Besuch einer guten Hundeschule an. Dort lernt er im geschützten Rahmen den Umgang mit anderen Hunden verschiedener Hunderassen. Die Sozialisierung umfasst aber noch mehr: Gewöhne ihn spielerisch an Umweltreize wie Fahrstühle, vorbeifahrende Fahrräder oder den Lärm von Staubsaugern. Zeige ihm, dass er sich in jeder Situation auf dich verlassen kann.

Die richtige Ernährung: Welpenfutter und gesunde Verpflegung

Ein wachsender Hund benötigt eine Nährstoffzusammensetzung, die perfekt auf den Knochen- und Muskelaufbau abgestimmt ist. Fehler in den ersten Monaten können später zu Gelenkproblemen führen.

Die Futterumstellung richtig angehen

Nimm vom Züchter oder aus dem Tierheim immer erst das gewohnte Futter für die ersten Tage mit. Der Umzug stresst den Magen-Darm-Trakt ohnehin. Nach etwa einer Woche kannst du mit der Futterumstellung beginnen. Mische dazu das neue Welpenfutter schrittweise unter das alte Futter, bis die Portion nach einigen Tagen komplett ausgetauscht ist. Das schont die Verdauung und verhindert Durchfall.

Barfen für Welpen: Qualität von Anfang an

Wenn du dich für eine naturnahe Ernährung entscheidest, ist Barfen auch für die Kleinsten eine hervorragende Option. Hier bestimmst du die Qualität der Zutaten selbst und weißt genau, was im Napf landet. Ein wachsender Hund wie ein Labrador benötigt jedoch eine genaue Zusammensetzung aus Fleisch, Innereien, Knochen und Gemüse, um keine Mangelerscheinungen zu entwickeln. Barf-Box bietet dir dafür speziell abgestimmte Barf-Menüs an. So bekommt dein Hund genau die Verpflegung, die er für ein gesundes Wachstum braucht. Wenn du unsicher bist, nutze einfach unsere fachkundige Beratung – wir helfen dir gerne weiter.

Gesundheit und Pflege: Der erste Besuch in der Tierarztpraxis

Der Schutz vor Krankheiten und die richtige Pflege gehören zum verantwortungsvollen Alltag mit Hund dazu. Das solltest du von Anfang an auf dem Schirm haben.

Impftermine und medizinische Vorsorge

Im Impfpass deines Hundes sind die nächsten Impfungen und Termine genau vermerkt. Meistens steht um die zwölfte Lebenswoche die Auffrischungsimpfung an. Nutze den ersten Besuch beim Tierarzt für ein entspanntes Training. Geh nur zum Wiegen vorbei, lass den Arzt den Hund mit einem Leckerli füttern, und geht wieder. So verknüpft der Welpe die Praxis nicht sofort mit Schmerz oder Stress.

Fellpflege und Krallenkontrolle

Gewöhne den Hund von Tag eins an, dass er überall berührt werden darf. Übe das Anschauen der Zähne, das Kontrollieren der Ohren und das Bürsten des Fells. Das erleichtert spätere Behandlungen ungemein. Sollten die Krallen sich auf weichem Waldboden nicht genug abnutzen, lass dir beim Tierarzt zeigen, wie man sie sicher kürzt.

Wenn ein zweiter Hund einzieht: Das Treffen der Generationen

Manchmal ist der Neuzugang nicht der erste Hund im Haus. Wenn ein zweiter Hund einzieht, bedeutet dies eine völlig neue Dynamik für den ersten Vierbeiner und erfordert Fingerspitzengefühl.

Das erste Kennenlernen auf neutralem Boden

Lass die beiden Hunde niemals direkt in der Wohnung aufeinandertreffen. Das erste Kennenlernen findet am besten auf einer neutralen Wiesestatt. Geht ein Stück gemeinsam spazieren, ohne dass die Hunde direkt aufeinanderstürzen. Wenn die Chemie stimmt, betretet ihr gemeinsam das Haus. Der Ersthund behält dabei seine gewohnten Privilegien, um Eifersucht zu vermeiden.

Ressourcen sichern und Rangordnung beachten

Achte darauf, dass jeder Hund seinen eigenen Ruheplatz und Futternapf bekommt. Gefüttert wird am Anfang getrennt, damit es nicht zu Futterneid kommt. Das bedeutet auch, dass der ältere Hund dem Kleinen Grenzen setzen darf. Solange das hündisch und ohne Verletzungsabsicht geschieht, greife nicht sofort ein. Der Althund zeigt dem Welpen über seine Körpersprache, welche Verhaltensweisen im Rudel erwünscht sind und welche nicht. Sorge aber dafür, dass der Welpe den Senior nicht ununterbrochen nervt und beide genug Pausen bekommen.

Checkliste "Wenn Welpen einziehen" - Erstausstattung

Welpen-Grundausstattung für den Alltag

Schlaf- und Ruheplatz

Spaziergänge & Training

Pflege & Gesundheit

Unterwegs & Sicherheit

Erziehung & Sozialisierung

Rechtliches & Versicherungen

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Häufige Fragen

Ein junger Hund benötigt in den ersten Monaten rund 18 bis 20 Stunden Schlaf und Ruhe am Tag. Er verarbeitet in dieser Zeit die vielen neuen Eindrücke. Da Welpen oft kein natürliches Ende finden, musst du die Ruhephasen aktiv vorgeben und den Hund an seinen Schlafplatz schicken.

Ab wann Besuch empfangen werden kann, hängt vom Hund ab. Gönne dem Tier mindestens drei bis vier Tage Zeit, um dich und die neue Umgebung ohne fremde Reize kennenzulernen. Danach spricht nichts gegen ruhigen Besuch, solange der Hund nicht bedrängt wird.

In den ersten Wochen musst du meistens alle zwei bis drei Stunden mit dem Hund vor die Tür. Sobald sich der Hund nachts bewegt oder winselt, solltest du sofort reagieren und ihn zum Löseplatz bringen. Mit zunehmendem Alter verlängern sich die Intervalle von ganz allein.

Die reine Welpenzeit endet mit dem Abschluss des Zahnwechsels, meistens um den sechsten Lebensmonat herum. Danach kommt der Hund in die Pubertät und wird als Junghund bezeichnet. Komplett erwachsen und geistig ausgereift sind die meisten Hunderassen mit etwa zwei Jahren.

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

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