Hund frisst auf der Wiese einen Knochen

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02.06.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Fehler beim Barfen: Typische Stolperfallen vermeiden

Immer mehr Hundebesitzer verabschieden sich von industriellem Fertigfutter und wählen stattdessen biologisch artgerechtes rohes Futter (kurz: Barf). Aus gutem Grund, denn dieses Prinzip orientiert sich am Aufbau eines natürlichen Beutetiers. Beim Barfen geht es jedoch um weit mehr, als dem Vierbeiner einfach nur rohes Fleisch in den Napf zu werfen. Ohne das nötige Fachwissen schleichen sich schnell Fütterungsfehler ein. Wer die Nährstoffversorgung nicht im Blick behält, riskiert einen Nährstoffmangel.

Damit deine Rohfütterung zum vollen Erfolg wird, haben wir die häufigsten Fehler zusammengefasst. Hier erfährst du, wie du deinen Hund sicher und ausgewogen ernährst.

11 häufige Fehler beim Barfen

1. Nicht jeder Barf-Komplettmix ist wirklich komplett

Viele greifen im Handel zu einem vermeintlich praktischen Komplettmix. Doch Vorsicht: Die Bezeichnung ist gesetzlich nicht geschützt. Oft enthalten diese Mischungen zu viel Muskelfleisch und zu wenig Innereien und Mineralstoffe. Ein bedarfsdeckendes Barf-Menü erfordert zwingend Supplemente, um den Hund rundum zu versorgen.

 

2. Keine Knochen im Futter 

Einige Hundebesitzer vergessen, ihrem Liebling Knochen zu verfüttern. Rohe Knochen sind jedoch der wichtigste Lieferant für Calcium und Mineralien. Fehlen sie, entsteht ein Ungleichgewicht im Calcium-Phosphor-Verhältnis. Wer Angst vor Knochensplittern oder Zahnfrakturen hat, kann auch einfach Alternativen wie Eierschalenpulver oder Knochenmehl hinzugeben.

 

3. Keine Öl-Zusätze und fehlender Fisch

Hunde können Omega-3-Fettsäuren nicht selbst herstellen. Wer auf Lachsöl oder Fisch im Napf verzichtet, riskiert stumpfes Fell und Hautprobleme. Neben Fisch sollten pflanzliche Öle, wie Leinöl, fest in den Barf-Plan gehören.

 

4. Der richtige Fettgehalt

Achte darauf, nicht zu mageres Fleisch zu füttern. Perfekt ist ein Fettgehalt von etwa 15 bis 20 %, denn Fett ist für den Hund die Energiequelle Nummer eins. Bekommt er zu wenig davon, muss sein Körper die Energie mühsam aus Proteinen gewinnen. Mit dem passenden Fettanteil in der Ration lieferst du ihm den idealen Treibstoff und entlastest gleichzeitig ganz natürlich Leber und Nieren.

 

5. Mangelnde Vielfalt 

Achte darauf, verschiedene Fleischsorten zu füttern. Eine ausgewogene Rotationsfütterung (z. B. Rind, Geflügel und Lamm) sichert das Aminosäurenprofil.

 

6. Keine oder falsche Innereien im Futter

Innereien bilden die Basis für die Vitaminversorgung der Rohfütterung. Wer sie weglässt, spart am falschen Ende. Die tierische Leber liefert beispielsweise lebenswichtige Vitamine, wie Vitamin A, D und E. 

 

7. Gemüse, Obst und Ballaststoffe vergessen

Hunde sind keine reinen Fleischfresser. Sie benötigen pflanzliche Komponenten als Ballaststoffe für einen gesunden Darm. Püriertes Gemüse, etwas Obst oder eingeweichte Flocken unterstützen die Verdauung.

 

8. Fehlende Anpassung an Aktivität und Alter 

Ein gemütlicher Senior hat einen anderen Bedarf als ein sportlicher Hund. Auch bei Junghunden ist ein genauer Blick wichtig, da sie mitten im Wachstum stecken und viel Energie für ihre Entwicklung benötigen. Um beim Calcium und dem Proteingehalt von Anfang an alles richtig zu machen, lohnt es sich, gerade in der Wachstumsphase einen Hundeernährungsberater zur Seite zu ziehen. So kannst du die Futtermenge immer an die jeweilige Lebensphase deines Hundes anpassen.

 

9. Kein hochwertiges Fleisch 

Wer Fleisch aus undurchsichtigen Quellen kauft, erwischt oft minderwertige Schlachtnebenerzeugnisse. Setze lieber auf hochwertiges Fleisch, wie unser gefriergetrocknetes Barf. Wichtig für die Sicherheit: Füttere niemals rohes Schweinefleisch, da dieses das gefährliche Aujeszky-Virus übertragen kann.

 

10. Zu viele Kohlenhydrate

Zu viel Reis, Getreide oder stärkehaltige Kohlenhydrate verursachen Blähungen und stören das Mikrobiom. Ein Minimum an Getreide ist okay, zu viel schadet jedoch der Gesundheit.

 

11. Mangelnde Hygiene

Die Hygiene sollte nicht vernachlässigt werden. Das gründliche Reinigen von Futternäpfen und Arbeitsflächen nach der Zubereitung verhindert eine Ausbreitung von Parasiten oder Bakterien.

Unverträgliches Obst und Gemüse

Nicht alles, was für uns Menschen gesunde Lebensmittel sind, darf im Hundenapf landen. Beim Barfen musst du giftige Nahrungsmittel strikt meiden.

Tabelle mit giftigen Nahrungsmitteln für den Hund

Erlaubt und gesund sind dagegen: Karotten, Zucchini, Kürbis, Äpfel (ohne Kerne) und antioxidantienreiche Beeren.

Dein Weg zum sicheren Barfen

Barfen ist unumstritten die natürlichste Fütterungsmethode für deinen Hund – vorausgesetzt, man macht es richtig. Die Ernährung beim Hund verzeiht auf Dauer keine groben Fehler. Wer unsicher ist, sollte ein Futtertagebuch führen, regelmäßige Bluttests beim Tierarzt machen lassen, oder einen ausgebildeten Hundeernährungsberater kontaktieren.

Du möchtest die Vorteile der Rohfütterung genießen, hast aber Angst vor Fehlern bei der Lagerung, Portionierung oder der richtigen 80-10-10-Regel (Verhältnis von Muskelfleisch, Knochen und Innereien)? Hier kommt Barf-Box ins Spiel.

Fröhlicher Hund schaut in die Kamera

Barf-Box – Barfen ganz einfach

Unsere fertigen Barf-Menüs nehmen dir die gesamte Angst und Arbeit ab.

  • Höchste Qualität: Wir verwenden ausschließlich hochwertige Lebensmittel und garantieren eine lückenlose Tiefkühlkette.
  • Perfekte Nährstoffabdeckung: Jedes unserer Barf-Menüs ist bedarfsgerecht zusammengestellt und enthält alle wichtigen Nährstoffe, die dein Hund braucht. 
  • Einfaches Handling: Die portionierte Ration lässt sich sauber auftauen und direkt fressen. Du musst keine komplizierten Supplemente oder extra Mineralfutter berechnen.
  • Abwechslung: Unsere Menüs gibt es in sieben verschiedenen Sorten, variierbar für jeden Hund.

 

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