7 glückliche Hunde schauen in die Ferne

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20.05.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Umstellung auf Barf: Der Leitfaden für Hundebesitzer

Du spielst mit dem Gedanken, die Ernährung deines Hundes auf eine biologisch artgerechte Rohfütterung umzustellen? Eine großartige Entscheidung für die Gesundheit deines Vierbeiners! Doch gerade am Anfang schwirren oft viele Fragen durch den Kopf: Ist das kompliziert? Wie gelingt die Futterumstellung auf das Barfen ohne Magenprobleme? Und worauf muss ich wirklich achten? In diesem Beitrag erfährst du etappenweise, wie du deinen Hund auf Barfen umstellen kannst und warum dein Liebling davon profitieren wird.

Was bedeutet Barfen eigentlich?

Barf steht für „biologisch artgerechtes rohes Futter“. Im Kern geht es darum, die Mahlzeiten so zusammenzustellen, wie sie ein Wolf in der Natur fressen würde. Statt Pellets kommen frisches Fleisch, Innereien, Knochen und püriertes Gemüse in den Napf. Das Ergebnis: Du weißt zu 100 %, was dein Hund frisst – frei von synthetischen Vitaminen, verstecktem Zucker oder künstlichen Konservierungsstoffen.

Warum sich der Wechsel lohnt: Die Vorteile im Überblick

Die Fütterung Barf bringt schon nach kurzer Zeit sichtbare Veränderungen mit sich:

  • Hohe Verdaulichkeit: Aufgrund der naturbelassenen Zusammensetzung zeichnet sich Rohfutter durch eine besonders gute Ausnutzung der Nährstoffe aus. Dies führt erfahrungsgemäß zu einer kompakten Kotbeschaffenheit und einer geringen Ausscheidungsmenge. 
  • Glänzendes Fell: Die natürliche Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren sorgt für eine gesunde Haut und weiches Fell.
  • Zahngesundheit: Das Kauen auf Fleischstücken und weichen Knochen unterstützt die natürliche Zahnreinigung durch mechanischen Abrieb.
  • Für sensible Hunde & Allergiker: Da du die volle Kontrolle über den Futternapf hast, kannst du potenzielle Auslöser von Unverträglichkeiten gezielt meiden. Viele Besitzer nutzen die Rohfütterung daher als Ausschlussdiät. 
  • Vitalität: Viele Besitzer berichten von einem wacheren, energiegeladeneren Hund.

Schritt für Schritt: Von Trockenfutter auf Barf umstellen

Die wichtigste Regel bei der Umstellung von Trockenfutter auf Barf lautet: Mische die Futterarten nicht in einer Mahlzeit! Trockenfutter und Rohfleisch haben völlig unterschiedliche Verdauungszeiten, was zu Blähungen oder Unwohlsein führen kann.

Der sanfte Start:

  1. Die Fastenpause: Gönne dem Magen deines Hundes vor dem ersten Barf-Tag eine Pause von etwa 24 Stunden. Das leert den Verdauungstrakt und macht Platz für Neues.
  2. Einfache Menüs: Beginne mit einer leicht verdaulichen Fleischsorte (z. B. Huhn oder Rind) und einer Gemüsesorte.
  3. Portionierung: Verteile die Tagesration anfangs auf zwei bis drei kleine Mahlzeiten, um den Körper des Hundes nicht zu überfordern.
  4. Beobachtung: Achte auf den Kot deines Hundes. Kleine Schwankungen in der Konsistenz sind zu Beginn völlig normal, während sich die Darmflora anpasst. Einige Hunde neigen während der ersten Tage auch zu vermehrtem Schmatzen oder Grasfressen. Dies können Anzeichen für Sodbrennen sein, da sich die Produktion der Magensäure erst auf die Verdauung von Rohfleisch einstellen muss. Sollten die Probleme länger anhalten, ist eine Anpassung der Portionen oder Fleischsorten sinnvoll. Bei Bedenken sollte aber in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.
 

Besonderheit: Welpen auf Barf umstellen

Wenn ein Welpe einzieht, kommt die Frage auf: Kann man schon die Kleinsten barfen? Ja, absolut! Den Hund schon früh auf Barf umzustellen, ist ideal, um orale Toleranz zu unterstützen. So kann das Immunsystem des Welpen von Anfang an lernen, verschiedene Eiweißquellen korrekt zu verarbeiten. Möchtest du deinen Welpen artgerecht mit Rohfütterung großziehen, solltest du jedoch besonders präzise auf das Calcium-Phosphor-Verhältnis achten, da sich das Skelett noch im Wachstum befindet.

Einige Tipps:

  • Statt einer 24-stündigen Fastenkur reicht bei Welpen oft das Auslassen einer Mahlzeit.
  • Füttere anfangs eher weiche Knochen (wie Hühnerhälse) oder nutze Eierschalenpulver zur Calciumversorgung.
  • Zusätze wie Grünlippmuschelpulver leisten einen wertvollen Beitrag zur Nährstoffversorgung der Gelenke kleiner Entdecker.
 

Das Geheimnis der 80/20-Regel

Damit dein Hund langfristig gesund bleibt, ist die richtige Balance entscheidend. Ein ausgewogener Napf besteht meist aus:

  • 80 % tierische Bestandteile: Muskelfleisch (Energie), Innereien (Vitamine), Pansen (Probiotika) und rohe Knochen (Mineralstoffe).
  • 20 % pflanzliche Bestandteile: Püriertes Gemüse und Obst liefern wichtige Ballaststoffe.
 

Wichtig: Verwende niemals rohes Schweinefleisch und koche keine Knochen, da sie im gegarten Zustand splittern können!

Barf Umstellung: 80/20 Formel

Die komfortable Alternative: Der Einstieg über Trockenbarf

Vielen Hundehaltern graut es am Anfang davor, mit großen Mengen rohem Fleisch zu hantieren oder sie haben schlichtweg nicht genug Platz im Gefrierschrank. Hier kommt Trockenbarf ins Spiel. Dabei handelt es sich um hochwertige Rohzutaten, denen durch ein besonders schonendes Verfahren (wie die Luft- oder Gefriertrocknung) lediglich die Feuchtigkeit entzogen wurde. Die Nährstoffe bleiben dabei nahezu vollständig erhalten.

Warum Trockenbarf ideal für die Umstellung ist:

  • Einfache Handhabung: Kein Auftauen, kein Blut, kein Geruch – du portionierst es so einfach wie Trockenfutter.
  • Maximale Flexibilität: Es ist perfekt für den Urlaub, das Büro oder wenn es morgens mal schnell gehen muss.
  • Hohe Akzeptanz: Viele Hunde, die bei roher Textur anfangs zögern, lieben die getrocknete Variante.

 

Wichtig: Trockenbarf sollte nur dauerhaft gefüttert werden, solange es sich um ein Alleinfutter handelt. Wenn es sich um ein Ergänzungsfutter handelt, muss dieses auch entsprechend ergänzt werden.

Die Rolle der Öle: Das Tüpfelchen auf dem i

Da das Fleisch von Nutztieren ein anderes Fettsäurenprofil als Wildtiere hat, sind hochwertige Öle beim Barfen unverzichtbar. Sie helfen dabei, fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) aufzunehmen.

  • Basis-Öle: Lachsöl oder Leinöl dienen als tägliche Quelle für wichtige Omega-3-Fettsäuren, um das Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren im Fleisch optimal auszugleichen.
  • Kur-Öle: Hanföl oder Schwarzkümmelöl bei spezifischem Bedarf oder während des Fellwechsels.

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Häufig gestellte Fragen

Achte auf den Kot und das Verhalten. Gelegentlich kann in der ersten Zeit eine veränderte Kotkonsistenz auftreten; dies ist meist ein Zeichen dafür, dass der Körper die neue Kost verarbeitet. Sobald sich das System angepasst hat, sollte der Kot fester, dunkler und deutlich geruchsärmer sein als bei Fertigfutter.

Ja, meistens schon. Barf ist extrem nährstoffreich und enthält keine unnötigen Füllstoffe. Daher benötigt dein Hund oft eine geringere Menge als bei herkömmlichem Futter. Als Faustformel gelten 2–4 % des Körpergewichts pro Tag, wobei du die Menge je nach Aktivität und Gewicht deines Hundes individuell nachjustieren solltest.

Einen Welpen auf Barf umzustellen, bietet eine hervorragende Basis, um ein harmonisches Wachstum zu unterstützen. Auch Senioren profitieren enorm von der besseren Verdaulichkeit. Wichtig ist bei beiden Gruppen lediglich eine präzise Abstimmung der Mineralstoffe (insbesondere Calcium), um Knochen und Gelenke optimal zu unterstützen.

Eigentlich benötigst du nur ausreichend Platz im Gefrierfach und einen guten Mixer für den Gemüseanteil (falls du diesen selbst zubereitest). Um die Umstellung auf Barfen so einfach wie möglich zu machen, empfehlen wir für den Start unsere Komplettmenüs – so musst du dir keine Sorgen um das richtige Mischverhältnis machen.

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

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