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18.05.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Welches Barf-Öl ist das richtige? Ein Leitfaden für Hundebesitzer

Du hast mit dem Barfen angefangen und dein Gefrierfach mit rohem Fleisch, Innereien, Knochen und Gemüse für deinen Vierbeiner ausgestattet? Perfekt! Damit hast du die Basis für eine artgerechte Fütterung gelegt. Doch wusstest du, dass du die tägliche Ration deines Hundes mit Barf-Ölen aufwerten kannst? Für das gewisse Extra an Nährstoffen sind diese Fette eine gute Option. In diesem Beitrag erfährst du, warum Öle als Ergänzung vorteilhaft für deinen Hund sind, welche Sorten in deine Vorratskammer gehören und wie du sie richtig dosierst.

Warum wird Öl beim Barfen benötigt?

Barf steht für „biologisches artgerechtes Rohfutter“. Wie du vielleicht schon in unserem Ratgeber gelesen hast, orientiert sich die Barf-Ernährung an der natürlichen Nahrung von Wölfen. Doch warum können Zusätze dennoch sinnvoll sein? Das Fleisch von Nutztieren aus der modernen Landwirtschaft unterscheidet sich im Aufbau seiner Fettsäuren-Zusammensetzung von dem echter Wildtiere. Zudem kann dein Vierbeiner bestimmte Omega-Fettsäuren nicht selbst herstellen. Um diese Lücke zu schließen, kann ein Barf-Öl eine sinnvolle Ergänzung sein.

Welche Vorteile bringt die Zugabe von Öl?

Hunde können bestimmte Fettsäuren nicht selbst im Körper herstellen. Deshalb sind Öle in der Hundeernährung eine sinnvolle Ergänzung und können der täglichen Ration zugefügt werden. Diese erfüllen im Organismus drei Hauptaufgaben:

  • Immunsystem: Öle liefern wichtige Omega-3-Fettsäuren, die für ihre unterstützenden Eigenschaften im Stoffwechsel bekannt sind. Sie sind wichtig für das Nervensystem, die Gehirnentwicklung und das Sehvermögen.
  • Nährstoffaufnahme: Die Vitamine A, D, E und K sind fettlöslich. Ohne Fettanteil im Futter kann dein Hund sie nicht verwerten.
  • Energie: Fette sind ein zentraler Energielieferant, den dein Vierbeiner für einen aktiven Alltag braucht.
  • Glänzendes Fell: Ein ausgewogener Fettsäuren-Haushalt beugt trockene Haut vor und fördert den Fellglanz.

Ist Fett gleich Fett? Der Fettsäuren-Check

Gesättigte Fettsäuren (Energielieferanten):

  • Vorkommen: Tierische Fette (Fleisch, Talg, Schmalz, Haut) und Kokosfett
  • Nutzen: Im Gegensatz zum Menschen haben Hunde kein Problem mit Cholesterin. Für sie sind diese Fette primär reine Energiequellen, um den täglichen Bedarf zu decken.

 

Ungesättigte Fettsäuren (Vitalstofflieferanten):

  • Vorkommen: Fischöle und pflanzliche Öle (Hanföl oder Leinöl)
  • Nutzen: Einige sind essenziell, das heißt, der Hund kann sie nicht selbst bilden. Eine Ergänzung über das Futter ist eine gängige Methode, um das Nährstoffprofil abzurunden.


Wichtig: Verwende ausschließlich kaltgepresste Öle und lagere diese kühl und sonnengeschützt.

Die wichtigsten Öle: Deine Barf-Grundausstattung

Nicht jedes Fett ist gleich. Wir unterscheiden beim Barfen primär zwischen Ölen für die Grundversorgung und Ölen mit unterstützender Funktion.

 

Die Omega-3 Basis: für die tägliche Versorgung

Das Ziel beim Zusetzen von Ölen ist es, das im Fleisch dominierende Omega-6 durch Omega-3-Fettsäuren auszugleichen. Ein zu hoher Omega-6-Konsum (enthalten in Pflanzenölen, Samen und tierischen Produkten) kann die Umwandlung von Omega-3 Fettsäuren beeinträchtigen. Ein gesundes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 unterstützt einen normalen Stoffwechsel und die natürliche Immunfunktion.

  • Lachsöl: Der Klassiker. Lachsöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren und ist eine beliebte Ergänzung zur Unterstützung von Haut, Fell und der natürlichen Immunfunktion.
  • Dorschlebertran: Liefert zusätzlich zu Omega-3 Vitamin D. Es fördert den Erhalt von starken Knochen und gesunden Zähnen. (Hinweis: Vorsicht bei der Dosierung!)
  • Leinöl: Die hochwertige pflanzliche Alternative für alle, die eine vegane Ergänzung suchen.

 

Funktionsöle: die optionale Ergänzung

Diese Öle werden meist kurweise oder bei spezifischem Bedarf eingesetzt und dienen nicht primär dem Fettsäuren-Ausgleich.

  • Borretschöl und Nachtkerzenöl: Helfen bei trockener Haut und unterstützen den Hund beim jährlichen Fellwechsel.
  • Hanföl: Reich an Gamma-Linolensäure und gut geeignet, um das allgemeine Wohlbefinden und die Vitalität deines Hundes im Alltag zu fördern.
  • Schwarzkümmelöl: Gilt als beliebte Wahl für sensible Hunde und Allergiker. Zudem wird es oft in der Zeckensaison eingesetzt, da es für eine Geruchsnote auf der Haut sorgt, die auf die Parasiten eher abstoßend wirken kann.

Experten-Tipp: Nutze als Basis ein hochwertiges Fisch- oder Leinöl für die tägliche Mahlzeit und ergänze es je nach Bedarf durch pflanzliche Funktionsöle.

 

Welche Öle haben im Napf nichts zu suchen?

  • Öle mit hohem Omega-6-Anteil: Vermeide Sonnenblumen-, Distel-, Maiskeim- oder Sojaöl im Übermaß, da diese das Fettsäuren-Verhältnis ungünstig beeinflussen können.
  • Raffinierte Öle: Durch industrielle Verarbeitung (Raffination) werden diese Öle (z. B. Raps-, Sonnenblumen- oder Erdnussöl) hitzestabil und lange haltbar. Dabei verlieren sie aber fast alle wertvollen Nährstoffe. 

Dosierung: Wie viel Öl gehört ins Futter?

Die Menge richtet sich nach dem Gewicht deines Hundes. Als Faustformel gilt: circa 0,3 g bis 0,5 g Öl pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Dies entspricht etwa 2 ml pro 10 kg.

Benötigte Barf-Öl Dosierung für deinen Hund

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Häufig gestellte Fragen

Hochwertige Barf-Öle liefern Fettsäuren, die der Hundekörper nicht selbst herstellen kann. So ermöglichen sie die Aufnahme fettlöslicher Vitamine. Zudem unterstützen sie wichtige Körperfunktionen sowie die Haut- und Fellgesundheit.

Eine ausgewogene Mahlzeit kombiniert frisches Fleisch, Innereien und Knochen mit einem kleinen Anteil an Gemüse und wird durch die passende Menge Öl ergänzt. Das Öl sollte dabei stets erst frisch vor dem Servieren über das Futter gegeben werden.

Die Auswahl des Öls richtet sich weniger nach der Rasse, sondern primär nach dem individuellen Bedarf, dem Gewicht und den potentiellen Allergien deines Hundes. Ein kleiner Terrier profitiert von denselben hochwertigen Fettsäuren wie eine große Dogge.

Ja, eine Variation verschiedener Öle ist empfehlenswert, um ein möglichst breites Spektrum an unterschiedlichen Fettsäuren abzudecken. So stellst du sicher, dass dein Hund von den Vorteilen verschiedener Pflanzen- und Fischöle profitiert.

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

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