Hund steht vor Napf mit Gemüse

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26.06.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Warum dein Hund beim Barfen auch Gemüse braucht – und wie du es richtig zubereitest

Viele Haustierbesitzer fragen sich beim Thema Gemüse und Barf für den Hund, ob der Vierbeiner die pflanzliche Beilage überhaupt braucht. Schließlich stammt der Hund vom Wolf ab und gilt als Fleischfresser, oder? Doch die artgerechte Fütterung orientiert sich am Beutetierprinzip. Ein Wolf frisst seine Beute meistens komplett, inklusive Mageninhalt. Dieser enthält vorverdautes Gemüse und Gräser. Pflanzliche Nahrung liefert wichtige Ballaststoffe für die Darmperistaltik und sekundäre Pflanzenstoffe. Ohne die richtige Zubereitung wandern die Vitamine allerdings ungenutzt durch den Hundekörper. Doch nicht jede Sorte ist gleichermaßen gesund. Erfahre hier, welches Gemüse beim Barfen in den Napf gehört.

Welches Gemüse beim Barfen in den Napf gehört

Hunde zählen biologisch zu den Omnivoren mit einer klaren Tendenz zu Fleisch, sind also keine reinen Karnivoren. Ihr Verdauungstrakt ist im Vergleich zu Pflanzenfressern kurz. Zudem fehlen ihnen im Speichel bestimmte Verdauungsenzyme, um die harten Zellwände von Pflanzenzellen aufzuspalten. Wenn du rohe Stücke einfach so fütterst, scheidet dein Hund sie genau so wieder aus. Deshalb musst du das Gemüse pürieren oder dämpfen. Erst wenn die Pflanzenzellen durch das Pürieren aufgebrochen werden, kann dein Hund die Vitamine und Mineralstoffe überhaupt aufnehmen.

Hier ist eine Liste für Gemüse- und Obstsorten, die eine gute Verträglichkeit aufweisen:

  • Zucchini: Sehr bekömmlich, kalorienarm und ideal für Welpen sowie Allergiker.
  • Fenchel: Gilt als besonders sanft für den Magen und wird bei der Fütterung von Hunden geschätzt, die zu Gasen neigen.
  • Brokkoli: Liefert viele Mineralien, sollte aber wegen der Gefahr von Gasen nur gedämpft in den Futternapf wandern.
  • Pastinake: Eine tolle Quelle für Kohlenhydrate und mild für die Darmflora.
  • Endivie: Bringt wertvolle Bitterstoffe in den Napf, die den Appetit anregen.

 

Frisches Gemüse bringt Feuchtigkeit und Wasser ins Futter. Wer wenig Zeit hat, greift zu Trockengemüse, Flocken oder fertigen Flocken-Mischungen. Diese weichst du vor der Fütterung einfach in warmem Wasser ein.

Zwei Hunde schnuppern an Gemüse

Obst und Kräuter als wichtige Vitaminlieferanten

Neben Gemüse für Hunde spielt auch Obst eine Rolle bei der Rohfütterung. Obst liefert wichtige Vitamine und Enzyme. Du solltest es jedoch aufgrund des Gehalts an Fruchtzucker sparsamer einsetzen als Gemüse. Äpfel und Beeren eignen sich hervorragend für die Barf-Ernährung. Zitronensäure in Zitrusfrüchten reizt dagegen oft den Magen, weshalb du auf diese Sorten verzichten solltest.

Ergänzen kannst du die Barf-Mahlzeiten mit Grünzeug aus der Natur. Wild- und Gartenkräuter wie Löwenzahn oder Brennnessel unterstützen den Körper. Sie fördern die natürliche Verdauung auf sanfte Weise. Auch Hagebuttenpulver liefert als Nahrungsergänzung eine extra Portion Vitamin C.

Vorsicht vor Giftstoffen

Nicht jedes Lebensmittel aus unserem Kühlschrank eignet sich für die Fellnase. Nachtschattengewächse enthalten Solanin. Rohe Kartoffeln, Tomaten und Auberginen darfst du deshalb niemals füttern.

Achte zudem darauf, dass fettlösliche Vitamine (wie Vitamin A, D, E und K) Fett benötigen, um vom Körper aufgenommen zu werden. Ein Schuss hochwertiges Barf-Öl, das reich an Omega-3-Fettsäuren ist, gehört deshalb in jede Gemüsemischung.

Das richtige Verhältnis der Futterkomponenten

Die Basis beim Barfen bildet das Fleisch. Ein ausgewogenes Barf-Menü besteht in der Regel aus etwa 80 Prozent tierischen Komponenten und 20 Prozent pflanzlichen Anteilen.

Die tierische Aufteilung sieht meistens so aus:

  • Barf-Fleisch (Muskelfleisch): Liefert die nötige Energie aus Proteinen und Fett.
  • Pansen und Blättermagen: Enthalten bereits vorverdautes Pflanzenmaterial.
  • Innereien: Liefern essenzielle Vitamine und Mineralien (besonders die Leber).
  • Knochen: Sorgen für die Calciumversorgung.

 

Der pflanzliche Anteil teilt sich auf in circa 75 Prozent Gemüse und 25 Prozent Obst. Wenn du die genauen Mengen für deinen Hund nicht im Kopf hast, nutzt du am besten einen Barf-Rechner. So stellst du sicher, dass dein Hund alle Nährstoffe in der richtigen Dosierung bekommt. Viele Halter füttern getreidefrei, da sie bei einer sensiblen Hundeverdauung bewusst auf Getreide verzichten möchten.

Die bequeme Alternative: Das fertige Barf-Menü

Das ständige Einkaufen von Einzelkomponenten, das Waschen, Schnippeln und Pürieren kostet im Alltag viel Zeit. Du musst Frostfleisch auftauen, Gemüsemischungen frisch zubereiten und die passenden Barf-Ergänzungen dosieren.

Wer keine Lust auf Gemüseberge in der Küche und laute Mixer hat, findet eine einfache Option. Unser Barf-Komplettmenü nimmt dir diese Arbeit komplett ab. Das richtige Verhältnis von Fleisch, Innereien, Knochen und verzehrfertigem Gemüsemix ist hier bereits fertig kombiniert. Du musst den Inhalt nur noch auftauen. So fütterst du deinen Hund ohne Aufwand artgerecht und sicher.

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Häufig gestellte Fragen

Nein, du musst es nicht zwingend kochen, aber du musst es pürieren. Ein leistungsstarker Mixer bricht die Zellwände der Pflanzen auf, sodass der Hund die Nährstoffe aufnehmen kann. Hartes Gemüse wie Kürbis oder Pastinaken solltest du jedoch vorab garen, um die Verdaulichkeit zu verbessern.

Viele Hunde mögen den Geschmack von reinem Gemüse nicht und sortieren stückige Beilagen penibel aus. Wenn du ein feines Gemüsepüree direkt unter das gewolfte Fleisch mischst, lässt es sich nicht mehr trennen. Alternativ akzeptieren viele Hunde den fertigen Mix aus einem Barf-Komplettmenü, da sich die Komponenten dort durch die Produktion verbinden.

Ja, das ist eine praktische Alternative zu frischer Ware. Die Flocken durchlaufen ein schonendes Trocknungsverfahren. Durch diese Trocknung bleiben die wichtigen Nährstoffe weitgehend erhalten. Du musst die Flocken vor der Fütterung lediglich mit etwas warmem Wasser aufquellen lassen, bevor sie in den Napf kommen.

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

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