Dalamtiner frisst aus dem Napf

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29.05.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Fütterungsarten beim Hund: Was kommt in den Napf?

Du stehst im Geschäft vor den Regalen oder klickst dich durch unzählige Online-Shops, bis dein Kopf raucht: bunte Säcke mit Trockenfutter, hunderte Dosen Nassfutter und Tiefkühltruhen mit Rohfleisch. Jede Marke verspricht die beste Futterqualität für deine geliebten Haustiere. Aber welche Fütterungsarten beim Hund gibt es überhaupt und wie unterscheiden sie sich im Alltag?

Wir schauen uns die fünf gängigsten Methoden an und zeigen dir, warum eine artgerechte, natürliche Fütterung meistens doch die beste Ernährung ist.

Welche Fütterungsarten für den Hund gibt es? Der Überblick

Wenn man über die Ernährung beim Hund spricht, landet man bei diesen fünf Wegen:

 

1. Trockenfutter (Kroketten) – der unkomplizierte Klassiker

Die Trockenfütterung ist der unkomplizierte Favorit im Alltag. Das Fertigfutter ist günstig, sauber portionierbar und lange haltbar. Die Kroketten können zudem beim Kauen die Zahngesundheit unterstützen.

  • Die Kehrseite: Jedes herkömmliche Trockenfutter hat durch den hohen Kohlenhydratanteil eine enorme Energiedichte. Es liefert zwar schnelle Energie, entzieht dem Körper aber Feuchtigkeit und quillt im Magen auf. Wer eine saftigere Alternative sucht, greift zu halbfeuchtem Futter (auch bekannt als Softfutter).

 

2. Nassfutter – saftig, aber viel Verpackungsmüll

Dosen punkten mit gutem Geschmack und viel Feuchtigkeit. Futterhersteller deklarieren dieses Hundefutter meist als praktisches Alleinfuttermittel, das theoretisch alle wichtigen Inhaltsstoffe liefert.

  • Die Kehrseite: Neben viel Verpackungsmüll fehlt hier der Zahnabrieb, was Zahnbeläge begünstigt. 

 

3. Selbstkochen – volle Kontrolle über den Napf

Beim Selbstkochen bestimmt man die Zutaten selbst. Dies ist demnach eine gute Möglichkeit bei Unverträglichkeiten oder chronischen Krankheiten.

  • Die Kehrseite: Selbst zu kochen erfordert viel Zeit. Zudem zerstört der heiße Garprozess Enzyme sowie Vitamine. Damit keine Mängel entstehen, musst du die Futterrationen genau kalkulieren und fehlende Nährstoffe über Supplemente, Futterzusätze und Mineralstoffe ausgleichen.

 

4. Mischfütterung – die Kombination aus Beidem

Viele Besitzer kombinieren verschiedene Futtersorten wie Trocken- und Nassfutter, um dem Vierbeiner Abwechslung im Napf zu bieten.

  • Die Kehrseite: Viele Hundemägen reagieren empfindlich auf Wechsel der Fütterungsart. Da die Komponenten unterschiedliche Verdauungszeiten haben, führt die Mischfütterung nicht selten zu Blähungen oder Sodbrennen.

 

5. Barf (biologisch artgerechtes rohes Futter) – zurück zum Ursprung

Beim Barfen orientiert man sich am natürlichen Beutetier. Diese Form der Rohfütterung liefert genau das, worauf der Verdauungstrakt des Hundes ausgelegt ist: rohes Muskelfleisch, Innereien, Knochen und etwas Gemüse.

  • Das musst du beachten: Du brauchst anfangs ein solides Grundwissen über den Nährstoffbedarf deines Hundes, damit das Verhältnis von Calcium, Phosphor und Vitaminen stimmt. Du kannst dich gerne in unserem Ratgeber Wie barfe ich richtig? informieren.
Barf Komponenten im Napf dargestellt

Wie unterscheiden sich die Fütterungsarten im Preis?

Der Futtermarkt ist riesig und die Preise variieren stark:

  • Trockenfutter: Auf den ersten Blick wirkt ein großer Sack Fertigfutter unschlagbar günstig. Aber das täuscht oft. Da dieses Futter meistens zu einem großen Teil aus billigen Kohlenhydratquellen (Getreide) besteht, kann der Hund es schlechter verwerten. Die Folge: Die benötigte Futtermenge pro Tag ist sehr hoch.
  • Premium-Nassfutter: Nassfutter geht besonders bei großen Hunden ordentlich ins Geld, weil du die Feuchtigkeit in der Dose teuer mitbezahlst.
  • Kochen: Frische Zutaten in Lebensmittelqualität im Supermarkt einzukaufen, läppert sich. Neben dem reinen Fleisch- und Gemüsepreis musst du hier auch die Energiekosten für den Garprozess und die Kosten für die nötigen Nahrungsergänzungsmittel einrechnen.
  • Barfen: Beim Barfen kaufst du Proteine und Nährstoffe. Da hochwertiges Fleisch leicht verdaulich ist, braucht dein Hund eine deutlich kleinere Ration als bei Fertigfutter. Dadurch sinkt die tägliche Futtermenge und der Kotabsatz wird kleiner und fester. Rechnet man dies langfristig, ist Barf häufig günstiger als die anderen Futteralternativen.

Was ist am besten für meinen Hund und warum?

Dein Hund ist ein Karnivor (Fleischfresser). Sein kurzer Darm, seine aggressive Magensäure und sein Gebiss sind darauf ausgelegt, rohes Fleisch und Knochen zu verarbeiten. Deshalb ist das Barfen der natürlichste Weg der Fütterung. Hier sind die Vorteile für deinen Liebling:

  • Zahngesundheit & Zahnpflege: Das Kauen auf rohem Fleisch und Knorpel unterstützt die Gebissreinigung durch mechanischen Abrieb und hilft gegen die Entstehung von Zahnbelägen und Zahnstein.
  • Kraftpaket für die Muskeln: Unverarbeitete, natürliche Proteine dienen als biologische Bausteine und Treibstoff für eine kräftige Muskulatur. Ein hoher Proteinanteil sorgt für Vitalität.
  • Entlastung für den Darm: Der Verzicht auf Getreide-Füllstoffe schont den Magen-Darm-Trakt und sorgt für eine gute Verdaulichkeit.
  • Glanz-Effekt: Durch die Zugabe von kaltgepresstem Leinöl oder wertvollem Fischmix wird dein Hund mit Omega-3-Fettsäuren versorgt, was die Haut- und Fellfunktion unterstützt.
Kleiner Welpe frisst aus dem Napf

Du scheust den Aufwand? Das geht heute viel einfacher!

Früher hieß Barf: Tabellen wälzen, beim Metzger große Mengen Fleisch holen, die Küche vollsauen und Angst vor Nährstoff-Imbalancen haben. Diese Zeiten sind vorbei. 

  • Für Einsteiger & Zeitsparer: Wenn du neu einsteigst oder dir im Alltag einfach die Zeit fehlt, greifst du zu unseren Barf-Komplettmenüs. Hier haben wir das richtige Verhältnis bereits fertig für dich zusammengestellt und schockgefroren. Dank moderner Logistik ist die Kühlkette bis zu deiner Haustür gesichert, sodass die Tiefkühllagerung bei dir zu Hause direkt fortgesetzt werden kann. 
  • Für Selbermischer: Du möchtest die Futterzusammenstellung deines Hundes komplett eigenständig übernehmen? Kein Problem. Bei uns bekommst du hochwertiges gefriergetrocknetes Fleisch, Innereien und Barf-Zusätze als Einzelkomponenten exakt so, wie du es für deinen individuellen Plan brauchst.

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Häufig gestellte Fragen

Ja, bei den meisten gesunden Hunden klappt die Umstellung wunderbar. Halte dich einfach an die allgemeine Fütterungsempfehlung: Lass den Hund einen Tag fasten, damit der Magen leer ist, und starte dann direkt mit einer leicht verdaulichen Barf-Sorte (zum Beispiel Geflügel).

Nein. Der Verdauungstrakt von Hunden ist völlig anders als der von uns Menschen. Ihre Magensäure ist extrem sauer und der Darm sehr kurz. Keime und Salmonellen werden im Magen schnell unschädlich gemacht und sterben ab, bevor sie Schaden anrichten können. Für deinen Hund ist das absolut sicher.

Wenn du im Camper oder im Ferienhaus eine Gefriermöglichkeit für die Tiefkühllagerung hast, nimmst du deine Boxen einfach mit. Falls nicht, ist das auch kein Drama. Für diese Zeit kannst du super auf unser hochwertiges Trockenbarf ausweichen. Das hat die gleiche Qualität, entfaltet seine Frische durch einen Schluck lauwarmes Wasser und braucht keine Kühlung!

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

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