Barf Portionieren

|

29.06.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Barf portionieren: So klappt die tägliche Fütterung ohne Chaos in der Küche

Du stehst in der Küche, vor dir liegt ein riesiger, halb angetauter Frostblock Fleisch, daneben stapeln sich Schüsseln, Mixer und Gemüse. Auf dem Boden sitzt dein Hund und starrt dich hungrig an. Viele Hundebesitzer kennen diesen Moment beim Barf portionieren, wenn die Arbeitsplatte im Chaos versinkt. Das Abwiegen von Innereien, Knochen und Zusätzen wirkt am Anfang total kompliziert.

Dabei ist die biologisch artgerechte Rohfütterung kein Hexenwerk, wenn die Routine erst einmal sitzt. Für unsere Hunde bauen wir das Beutetierkonzept aus verschiedenen Zutaten im Napf nach. Wir zeigen dir, wie du das Futter richtig aufteilst.

Die Vorbereitung: Barf-Fleisch portionieren leicht gemacht

Wer Barf-Fleisch portionieren möchte, braucht vor allem das richtige Werkzeug. Ein scharfes Messer, eine Geflügelschere für weiche Knochen und eine digitale Waage sind die besten Helfer. Lege dir vorher ausreichend Behälter oder Tüten bereit, damit du die Portionen auf Vorrat lagern kannst.

Hundehalter kaufen ihr Frischfleisch meistens als Frostfutter im Online-Shop oder im lokalen Barf-Shop. Wenn du große Futterpakete geliefert bekommst, lagere sie direkt in der Gefriertruhe oder im Gefrierschrank. Lass das Fleisch vor dem Schneiden in einem kalten Raum oder im Kühlschrank leicht antauen, bis es sich mit dem Messer schneiden lässt.

Das sind die wichtigsten Utensilien für das Portionieren:

  • Scharfe Messer: Schneiden halbe Frostblöcke mühelos.
  • Großes Schneidebrett: Verhindert, dass Fleischsaft auf die Arbeitsplatte läuft.
  • Digitale Küchenwaage: Sichert das grammgenaue Abwiegen der Futterkomponenten.
  • Dichte Behälter: Schützen vor Gefrierbrand und halten den Kühlschrank sauber.

Sicher lagern: Barf portionieren und wieder einfrieren

Ein großer Mythos besagt, dass du rohes Fleisch niemals antauen und wieder tiefkühlen darfst. Doch du kannst problemlos dein Barf portionieren und wieder einfrieren, solange du die Kühlkette einhältst. Das Fleisch darf dafür nicht warm werden oder stundenlang in der Küche stehen.

Verarbeite das Frostfutter, solange es noch Eiskristalle enthält und sich kalt anfühlt. Nach dem Aufteilen in fertige Futterportionen wandern die Beutel sofort zurück in den Tiefkühler. So bleibt die Qualität der Nährstoffe erhalten und du verringerst die Keimbildung.

Barf Portionieren

Der Barf-Plan: Die richtige Futtermenge berechnen

Die tägliche Gesamtmenge an Futter hängt vom Körpergewicht deines Hundes ab. Ein ausgewachsener Vierbeiner bekommt meistens 2 bis 3 Prozent seines Gewichts als Tagesration. Für Welpen, Junghunde und Senioren gelten andere Vorgaben, da sich ihr Futterbedarf unterscheidet.

Ein Barf-Rechner oder Prozentrechner hilft dir, die genauen Anteile zu ermitteln. Die klassische Rationsberechnung teilt das Hundefutter in 80 Prozent tierische und 20 Prozent pflanzliche Futterbestandteile auf. Getreideprodukte sind in der Rohfütterung kein Muss, manche Hundebesitzer nutzen sie bei hohem Energiebedarf.

Die tierischen Zutaten im Napf

Das tierische Barf-Futter besteht aus verschiedenen Fleischsorten wie Rind, Lamm oder Hähnchen. Ein ausgewogener Futterplan enthält etwa 50 Prozent Muskelfleisch, das als wichtige Proteinquelle dient. Achte hierbei auf den passenden Fettanteil von rund 15 bis 20 Prozent im Fleisch.

Dazu kommen 20 Prozent Pansen oder Blättermagen und 15 Prozent Innereien wie Leber, Niere und Milz. Die restlichen 15 Prozent bestehen aus rohen, fleischigen Knochen, die den Hund mit Calcium versorgen. Wenn dein Hund keine Knochen verträgt oder diese zu Knochenkot führen, ersetzt Fleischknochenmehl diesen Anteil.

Der pflanzliche Anteil und Supplemente

Die 20 Prozent pflanzliche Ernährung teilen sich in 75 Prozent Gemüse und 25 Prozent Obst auf. Verwende am besten einen Mixer, um den Obst- und Gemüsemix fein zu pürieren. Der Hundedarm kann die Pflanzenzellen sonst nicht aufbrechen. Alternativ greifen viele Hundehalter zu fertigen Produkten wie Tiefkühlgemüse.

Kräuter und Nahrungsergänzungen runden die Mahlzeit ab. Bestimmte Supplemente sichern die Nährstoffversorgung und verhindern Nährstoffmängel. Ein Ernährungsberater kann dir helfen, individuelle Anpassungen für deinen Hund vorzunehmen, falls Probleme wie Durchfall auftreten. Eine regelmäßige Gewichtskontrolle zeigt dir schnell, ob die berechnete Menge passt.

Barf-Komplettmenüs als ideale Lösung für den Alltag

Wenn dir das Hantieren mit Innereien, Knochen und der Waage zu aufwendig ist, bieten Barf-Komplettmenüs die ideale Lösung. Diese fertigen Mischungen enthalten bereits alle wichtigen Futterkomponenten im richtigen Verhältnis. Barf-Box mischt Muskelfleisch, Innereien, Knochen und Gemüse exakt nach den biologischen Vorgaben zusammen.

Mit solchen Barf-Menüs sparst du viel Zeit beim Portionieren und benötigst kaum Platz für die Zubereitung. Du musst lediglich die passende Tagesportion auftauen und in den Napf füllen. Das Risiko für Rechenfehler bei der Rationsberechnung fällt komplett weg. Du kaufst die fertigen Barf-Mahlzeiten einfach blockweise und fütterst deinen Hund ohne großen Aufwand artgerecht.

Abwechslungsreich und
individuell Barfen

Mit unseren Barf-Boxen

Zu den Barf-Boxen

Häufige gestellte Fragen

Aufgetautes Fleisch lagerst du am besten in einem dichten Behälter im Kühlschrank. Dort bleibt es bei Temperaturen unter 4 Grad Celsius für etwa zwei bis drei Tage frisch. Innereien und Fisch solltest du eher innerhalb von 24 Stunden verfüttern.

Ja, das spart im Alltag viel Zeit. Du kannst eine größere Menge Gemüse und Obst mixen und portionsweise in Eiswürfelformen oder kleinen Dosen einfrieren. So nimmst du jeden Tag genau die benötigte Menge heraus.

Lass den Block für einige Stunden im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort leicht antauen. Das Fleisch sollte außen weich werden, aber im Kern noch gefroren sein. In diesem Zustand lässt es sich mit einem stabilen Messer oder einer Geflügelschere gut portionieren.

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Newsletter abonnieren und Vorteile sichern

Abonniere unseren Newsletter und erhalte exklusive Rabatte, aktuelle Informationen zu Aktionen und Neuigkeiten.