3 Welpen schauen in die Kamera

|

20.05.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Welpen barfen: Der natürliche Start in ein gesundes Hundeleben

Du stehst mit deinem kleinen, flauschigen Zuwachs in der Küche und blickst auf den Napf. Die Züchterin hat dir vielleicht Trockenfutter mitgegeben, aber du möchtest eigentlich weg von industrieller Massenware. Du fragst dich, ob das Welpen-Barfen zu kompliziert ist, oder ob dein Vierbeiner die rohen Zutaten überhaupt schon verträgt. Diese Unsicherheit kennen viele frischgebackene Hundebesitzer, die eine naturnahe Fütterung suchen. Doch keine Sorge, wir klären die wichtigsten Fragen für einen sicheren Start.

Ab wann darf man Welpen barfen?

Die Umstellung auf feste Nahrung beginnt meist in der Zuchtstelle, sobald die Welpen weniger Muttermilch trinken. In den ersten Lebenswochen liefert die Muttermilch wichtige Abwehrstoffe. Ab der vierten bis fünften Woche fangen die Kleinen an, sich für den Napf der Mutter zu interessieren. Ab diesem Zeitpunkt ist der Barf-Einstieg theoretisch möglich.


Wenn dein Begleiter mit zehn bis zwölf Wochen bei dir einzieht, hat er den ersten großen Entwicklungsschritt hinter sich. Ein sanfter Übergang gelingt mit einer Schonkost aus leicht verdaulichem Fleisch, wie Hühnerfleisch oder fein gewolftem Rinderhack. Da der Magen in diesem Alter noch sehr klein ist, braucht der Welpe Zeit, um sich an die neue Konsistenz und die rohen Zutaten zu gewöhnen.

Welpen auf Barfen umstellen: So gelingt der Wechsel

Viele Hundehalter fragen sich: Welpen barfen – ja oder nein? Grundsätzlich ist es möglich, erfordert aber Präzision. Beobachte die Verdauung deines Lieblings genau: Der Kot sollte fest geformt sein. Ist er zu weich oder schleimig, war die Portion vielleicht zu fettig oder die Umstellung zu schnell. So gestaltest du den Übergang sicher:

  • Fleischauswahl: Wähle für den Start eine leichte Sorte wie Huhn. Da dein Welpe für Rohfleisch eine kräftigere Magensäure braucht als für Trockenfutter, hilft ihm mageres Fleisch dabei, die Verdauung ohne Stress umzustellen.
  • Direkter Umstieg: Mische niemals Trockenfutter und Barf in einer Mahlzeit, da die unterschiedlichen Verdauungszeiten zu Blähungen führen. Der sicherste Weg: Abends die letzte Portion Fertigfutter, am nächsten Morgen die erste Barf-Mahlzeit.
  • Innereien & Gemüse: Innereien wie Leber oder Niere sind wichtige Nährstofflieferanten und können von Anfang an mit in den Napf. Ergänze dazu mit ca. 20 % püriertem Gemüse und Obst für die nötigen Ballaststoffe.

 

Tipp: Eine ausgewogene Grundversorgung mit allen benötigten Nährstoffen ist vor allem in der Wachstumsphase wichtig. Eine tierärztliche Beratung oder Barf-Ernährungsberatung ist zu empfehlen.

4 Tipps - Welpen auf Barf umstellen

Dürfen Welpen rohes Fleisch essen?

Welpen besitzen bereits die nötigen Enzyme, um tierische Proteine und Fette zu verwerten. Deshalb können sie rohes Fleisch ohne Probleme verdauen. Gute Nährstofflieferanten sind zum Beispiel Rindermuskelfleisch oder Pansen. Achte beim Kauf des Fleisches unbedingt auf Qualität und Frische. Transparenz ist hier entscheidend: Du solltest keine anonyme Massenware füttern, damit du genau weißt, was im Napf landet. So vermeidest du künstliche Zusätze und unnötige Allergieauslöser.

Barf-Futtermenge bei Welpen berechnen

Die Futtermenge bei Welpen unterscheidet sich deutlich von der für ausgewachsene Tiere. Da sie sich in einer rasanten Entwicklungsphase befinden, benötigen sie im Verhältnis zum Körpergewicht deutlich mehr Energie. Die folgende Tabelle dient als grobe Orientierung für die tägliche Futtermenge bei Welpen:

Tipp: Nutze zur Sicherheit einen genauen Barf-Rechner. Die Futterportionen passt du im Laufe der Wachstumsphase an, da die Gewichtszunahme bei jungen Hunden schnell voranschreitet. Mit dem Rippentest prüfst du einfach, ob die Futterration stimmt: Die Rippen sollten unter leichtem Druck spürbar, aber nicht sichtbar sein.

Wichtige Nährstoffe im Blick: Calcium, Jod und Vitamine

Das Knochengerüst wächst bei Hundewelpen extrem schnell. Deshalb ist der Kalzium-Phosphor-Bedarf in dieser Phase ein wichtiges Thema. Um Fehlentwicklungen zu vermeiden, sollten folgende Komponenten fest im Plan stehen:

  • Kalzium: Rohe Hühnerhälse oder Alternativen wie Algenkalk oder Eierschalen decken den Bedarf für eine gesunde Knochenbildung.
  • Jod & Vitamin D: Seealgenmehl sichern die Jodversorgung der Schilddrüse, während Lebertran (Vitamin D) den Einbau von Calcium in die Knochen ermöglicht.
  • Vitaminspeicher: Innereien wie Leber und Milz liefern lebenswichtige Vitamine, die in reinem Muskelfleisch fehlen.
  • Immunsystem & Gelenke: Hochwertige Omega-3-Öle stärken die Abwehrkräfte. Zusätze wie GAGs (Glykosaminoglykane, z. B. Grünlippmuschelpulver) unterstützen als natürliche Baustoffe die Gelenkschmiere und den Knorpelaufbau.

 

5 praktische Tipps für den Barf-Alltag

  1. Hygiene ist Pflicht: Wasche Schüsseln nach der Fütterung heiß ab und lagere das Fleisch streng getrennt von deinen eigenen Lebensmitteln.
  2. Auftauen: Lasse das Fleisch vor dem Verzehr immer komplett auftauen.
  3. Hilfe beim Zahnwechsel: Wenn die neuen Zähne kommen, haben Welpen ein starkes Kaubedürfnis. Harte Kauartikel wie Rindersehnen oder Knorpel massieren das Zahnfleisch.
  4. Komplettmenüs nutzen: Wenn dir die Einzelauswahl zu unsicher ist, sind abgestimmte Barf-Komplettmenüs für Junioren eine gute Wahl für den Einstieg.
  5. Expertenrat einholen: Such dir Unterstützung durch tierärztliche Ernährungsexperten. Ein fachlich erstellter Futterplan nimmt dir die Angst vor Fehlern.
5 Tipps. für den Barf-Alltag

Abwechslungsreich und
individuell Barfen

Mit unseren Barf-Boxen

Zu den Barf-Boxen

Häufig gestellte Fragen

Ja, wenn die Ration exakt berechnet ist. Es ermöglicht eine natürliche Entwicklung ohne künstliche Füllstoffe.

Mageres Geflügel oder gewolftes Rind sind ideal, da sie den jungen Magen-Darm-Trakt nicht überfordern.

Ja, besonders die Endgröße spielt eine Rolle. Große Rassen dürfen nicht zu schnell wachsen, weshalb die Energiemenge (Fett) genau kontrolliert werden muss.

Achte auf Frische, eine lückenlose Kühlkette und eine transparente Herkunft.

Calcium (für Knochen), Jod (Seealge) und Omega-3-Öle sowie Vitamin D (Lebertran) sind empfehlenswert, um Mängel zu vermeiden.

Nur unter Aufsicht und nur weiche, rohe Knochen wie Hühnerhälse. Gekochte Knochen sind lebensgefährlich, da sie splittern!

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Newsletter abonnieren und Vorteile sichern

Abonniere unseren Newsletter und erhalte exklusive Rabatte, aktuelle Informationen zu Aktionen und Neuigkeiten.