Rottweiler barfen

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29.06.2026

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

Matthias Block

Gründer von BARF-BOX & BARF-Experte

„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

Entwickelt seit 2017 bedarfsgerechte Barf-Menüs gemeinsam mit Ernährungsexperten

Fokus auf echte Lebensmittelqualität – 100 % naturbelassen, ohne Zusätze

Unser Ziel: BARF so einfach und sicher machen, dass jeder Hund davon profitiert

Rottweiler barfen: So füllst du den Napf deines Athleten richtig

Dein Rotti schleppt mal wieder einen dicken Ast durch den Garten, strotzt vor Energie, und du fragst dich beim Blick auf den Futternapf, ob das braune Trockenfutter aus der Fabrik wirklich zu diesem Urtyp von Hund passt. Wer einen so kräftigen Vierbeiner führt, möchte bei der Fütterung von Anfang an alles richtig machen. Barfen vom  Rottweiler winken viele Besitzer erst mal ab, weil sie Angst vor Fehlern bei der korrekten Nährstoffzusammenstellung haben. Dabei ist die Sache mit dem Rohfutter eigentlich ganz einfach, wenn du die Grundregeln kennst. Wir erklären dir, was du bei der biologisch artgerechten Rohfütterung deines Rottweilers beachten solltest.

Ein Blick auf die Herkunft: Vom Treibhund zum Familienbeschützer

Der Rottweiler ist eine alte Hunderasse mit einer spannenden Geschichte. Früher half er den Metzgern in der Region Rottweil beim Viehhandel und trieb schwere Viehherden über die Straßen. Er war ein echter Treib- und Hütehund, der hart arbeiten musste. Später entdeckte man seine Qualitäten als Polizeihund, und bis heute schätzt man ihn im Polizeidienst für seine Nervenstärke.

Der Rassestandard beschreibt einen kräftigen, gut bemuskelten Hund, der weder plump noch leichtfüßig wirkt. Sein Haarkleid besteht aus einem festen Deckhaar und Unterwolle. Die typische Farbe ist Schwarz mit klar abgegrenzten, rotbraunen Abzeichen, dem sogenannten Brand. Wer einen solchen Hund hält, zahlt oft eine höhere Hundesteuer und investiert viel Zeit in die Hundeschule, die Erziehung und den Hundesport. Damit dieser Athlet fit bleibt, braucht er die passende Hundenahrung.

Die Grundlagen: Wie sieht die richtige Futterzusammensetzung aus?

Ein guter Barf-Plan basiert auf einfachen Säulen. Wir werfen nicht einfach nur ein Stück Fleisch in den Napf, sondern orientieren uns am Beutetier. Das sorgt dafür, dass dein Hund alle Nährstoffe bekommt, die er braucht. Wenn du dich nicht sofort an das eigene Mischen traust, gibt es im Handel auch Fertigbarf, bei dem die Komponenten bereits fertig vermengt sind.

Die klassische Tierernährung beim Barfen teilt das Futter in einen tierischen Anteil von 80 Prozent und einen pflanzlichen Anteil von 20 Prozent auf.

 

Der tierische Anteil (80 %)

  • Muskelfleisch: Liefert Energie durch Fett und Protein. Rind, Pferd oder Geflügelfleisch eignen sich super.
  • Pansen und Blättermagen: Sind bei Hunden besonders beliebt und geben wertvolle, naturbelassene Nährstoffe, die zu einer harmonischen Verdauung beitragen.
  • Innereien: Hier fütterst du Leber, Niere, Milz, Lunge und Herz mit vielen Vitaminen.
  • Rohe fleischige Knochen: Bieten Calcium und unterstützen durch das Kauen die natürliche Zahnpflege.

 

Der pflanzliche Anteil (20 %)

  • Gemüse: Pürierte Gemüsesorten wie Karotten, Zucchini oder Gurken liefern Ballaststoffe.
  • Obst: Kleine Mengen Apfel oder Beeren bringen Vitamine ins Futter.

 

Wichtig bei Pflanzen: Hunde können die Zellwände von Pflanzen nicht aufspalten. Du musst Gemüse und Obst immer fein pürieren oder dünsten, sonst scheidet der Magen-Darm-Trakt es ungenutzt wieder aus. Nachtschattengewächse wie rohe Kartoffeln, Tomaten und Auberginen haben im Napf nichts zu suchen, da sie Solanin enthalten und für deinen Vierbeiner giftig sind. Daher solltest du genau wissen, welche Lebensmittel Hunde nicht essen dürfen, um gefährliche Fütterungsfehler von vornherein zu vermeiden.

Ernährung beim Rottweiler: Das musst du bei dieser Rasse beachten

Jede Hunderasse hat Besonderheiten. Der Rottweiler wächst schnell und bringt als ausgewachsener Hund ein stattliches Gewicht auf die Waage. Seine Gelenke tragen eine schwere Last. Deshalb spielt das Calcium-Phosphor-Verhältnis beim Barfen eine wichtige Rolle. Stimmt dieses Verhältnis über Monate nicht, kann dies die natürliche Entwicklung des Skeletts beeinträchtigen.

Eine bedarfsgerechte Ernährung von Welpenbeinen an ist besonders wichtig, um die normale Entwicklung der Knochen und Gelenke optimal zu begleiten. Achte zudem penibel auf die Futtermenge: Ein optimales Körpergewicht ist der beste Weg, um den gesamten Bewegungsapparat deines Hundes im Alltag zu entlasten. Zudem zeigen manche Linien Anfälligkeiten für Herzerkrankungen oder Ohrenprobleme, weshalb eine ausgewogene Nährstoffversorgung ohne künstliche Zusätze sinnvoll ist.

Achte beim Einkauf auf hochwertiges Frischfleisch mit einem ausgewogenen Fettanteil. Reines Magerfleisch liefert zu wenig Energie, was den Proteinstoffwechsel belastet. Fett ist der Energielieferant Nummer eins für den Hund. Auch Omega-3-Fettsäuren wie aus Lachsöl gehören fest auf den Futterplan, um den Körper zu unterstützen.

Drei Rottweiler Welpen

Rottweiler-Welpen füttern: Das Fundament für die Kleinen

Wenn du Rottweiler-Welpen füttern willst, musst du genau hinschauen. Die Kleinen wachsen extrem schnell. Ein Fehler bei der Futtermenge oder den Mineralien rächt sich später an den Knochen. Deswegen ist eine genaue Berechnung der Nährstoffe hier Pflicht.

  • Futterbedarf: Welpen benötigen deutlich mehr Futter im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht als erwachsene Hunde.
  • Gewicht des Welpen: Wiege deinen Welpen regelmäßig einmal pro Woche. Passe die Tagesration direkt an das neue Gewicht an.
  • Tagesration aufteilen: Welpen schaffen die große Gesamtmenge noch nicht auf einmal. Verteile das Futter auf drei bis vier Mahlzeiten am Tag.

 

Bei jungen Hunden im Wachstum nutzen viele Halter Zusätze wie Hagebuttenpulver oder Kollagen-Hydrolysat, um den körpereigenen Knorpel- und Bindegewebsstoffwechsel in dieser intensiven Phase ernährungsphysiologisch zu unterstützen.

Fütterungsmenge: So viel kommt in den Napf vom Rottweiler

Die genaue Menge hängt von Alter, Gewicht und Aktivität deines Hundes ab. Ein eher gemütlicher Familien-Rotti, der entspannte Spaziergänge bevorzugt, benötigt deutlich weniger Energie als ein agiler Kraftprotz, der täglich im Hundesport glänzt oder aufmerksam Haus und Hof bewacht.

Als Faustformel für den erwachsenen Hund gelten 2 bis 2,5 Prozent des Körpergewichts als tägliche Futtermenge. Bei einem Hund von 45 Kilo sieht die Berechnung der Barf-Menge für den Rottweiler so aus: 45 kg × 0,02 = 0,9 kg (900 Gramm Futtermenge pro Tag). 

Aufteilung der 900 Gramm Tagesration:

  • 720 Gramm tierischer Anteil (davon ca. 360 g Muskelfleisch, 144 g Pansen/Blättermagen, 108 g Innereien, 108 g Knochen)
  • 180 Gramm pflanzlicher Anteil (ca. 135 g Gemüse und 45 g Obst)

 

Diese empfohlene Tagesration ist ein Richtwert. Verliert dein Hund an Gewicht, erhöhst du den Fettanteil oder die Gesamtmenge. Setzt er Speck an, kürzt du die Ration leicht.

Futtermenge für den Rottweiler pro Tag im Überblick

Hier siehst du Richtwerte für die normale Futtermenge für den Rottweiler pro Tag, basierend auf einem moderat aktiven, erwachsenen Hund (2,2% des Körpergewichts).

Körpergewicht des Hundes

Gesamte Tagesration

Tierischer Anteil (80 %)

Pflanzlicher Anteil (20 %)

35 kg (zierliche Hündin)

770 g

616 g

154 g

40 kg (mittlere Hündin)

880 g

704 g

176 g

45 kg (normaler Rüde)

990 g

792 g

198 g

50 kg (kräftiger Rüde)

1.100 g

880 g

220 g

Wie oft einen Rottweiler füttern? Der richtige Rhythmus im Alltag

Wie oft du am Tag den Napf füllst, beeinflusst die Verdauung deines Hundes. Beim erwachsenen Rottweiler empfiehlt es sich, die Hauptmahlzeit auf zwei Portionen pro Tag aufzuteilen – einmal morgens und einmal abends.

Große Hunderassen profitieren im Alltag meist von mehreren kleineren Portionen, da dies die Verdauung entlastet. Nach der Fütterung gilt Ruhepause: kein Toben, kein Training und keine großen Spaziergänge für mindestens zwei Stunden, damit dein Hund in aller Ruhe verdauen kann.

Die Futterumstellung: Schritt für Schritt zum Frischfleisch

Es empfiehlt sich, Trockenfutter und Rohfutter nicht in ein und derselben Mahlzeit zu mischen, da die beiden Futterarten im Magen-Darm-Trakt unterschiedlich verwertet werden. Eine Futterumstellung funktioniert meistens am besten so: Gestern gab es die letzten Brocken aus der Tüte, heute am Morgen fängst du nach einem Fastentag direkt mit Barf an. Wähle für die ersten Tage eine leicht verdauliche Fleischsorte wie mageres Geflügelfleisch oder Fisch und füttere noch keine Knochen. Ersetze die Knochen in den ersten zwei Wochen durch Calciumcitrat oder Eierschalenpulver, damit der Übergang besonders harmonisch verläuft.

Wo liegen die Futterkosten für den Rottweiler?

Machen wir uns nichts vor: Ein Rottweiler ist ein wahres Kraftpaket und frisst ordentlich was weg. Doch das Vorurteil, dass artgerechtes Barfen bei so einem großen Hund automatisch teurer ist als herkömmliches Futter, stimmt nicht. Im Gegenteil: Bezieht man die hohe Qualität und die geringere benötigte Futtermenge mit ein, schneidet Barf im Vergleich zu hochwertigem Trockenfutter oft gleich oder sogar günstiger ab.

Die monatlichen Kosten hängen dabei stark von deinen Quellen ab. Wer im Supermarkt an der Fleischtheke kauft, zahlt ein Vermögen. Spezialisierte Barf-Shops bieten deutlich bessere Konditionen, da sie Fleischabschnitte nutzen, die zwar nicht für den menschlichen Verzehr gedacht, für den Hund aber hochgradig nahrhaft sind.

Schauen wir uns das am Beispiel unseres Komplettmenüs von Bob’s Barf für einen ausgewachsenen Rottweiler (ca. 45 kg) an:

  • Tagesbedarf: ca. 900 g Futter (entspricht ca. 2 % des Körpergewichts)
  • Monatsbedarf: ca. 27 kg Futter
  • Kosten: Bei einem Box-Preis von 146,90 € (für 25 kg) landen wir bei gerade einmal 158,65 € im Monat – das sind umgerechnet nur ca. 5,29 € am Tag!

 

Ein großer Gefrierschrank im Keller spart bei einem Rottweiler übrigens noch zusätzlich viel Geld, da du Großpakete oder Kiloware günstiger auf Vorrat einkaufen kannst.

Nützliche Extras für die Zahnpflege und Beschäftigung

Neben den normalen Mahlzeiten freut sich jeder Hund über Beschäftigung. Kauartikel unterstützen die natürliche Zahnpflege und festigen die Kaumuskulatur. Getrockneter Pansen ist für Hunde der absolute Hit. Auch Rinderohren oder Kopfhautplatten eignen sich super, um den Hund eine Weile artgerecht zu beschäftigen, ohne das Kalorienkonto komplett zu sprengen.

Vitaler Rottweiler springt auf der Wiese

Drei häufige Fehler beim Barfen – und wie du sie vermeidest

  1. Zu viel mageres Fleisch füttern: Wenn das Futter zu wenig Fett enthält, muss der Körper Proteine zur Energiegewinnung nutzen. Ein dauerhafter, massiver Überschuss an reinem, magerem Protein kann den Stoffwechsel des Hundes jedoch unnötig belasten. Das Fleisch sollte daher immer einen sichtbaren Fettanteil von ca. 15 bis 20 Prozent haben.
  2. Knochen ohne Fleisch füttern: Reine Knochen führen zu steinhartem „Knochenkot“ und Verstopfung. Füttere immer fleischige Knochen, bei denen noch mindestens die Hälfte Fleisch dranhängt. Das Fleisch sorgt für den nötigen Reiz bei der Verdauung, damit der Knochen optimal verwertet werden kann.
  3. Innereien vergessen: Manche Halter ekeln sich vor Leber oder Milz. Doch ohne Innereien fehlen dem Hund wichtige Vitamine (besonders Vitamin A) und Spurenelemente.

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Möchtest du deinen Rottweiler artgerecht ernähren, ohne stundenlang Fleisch zu schneiden und Grammzahlen auszurechnen? Entdecke jetzt unsere praktischen und perfekt ausgewogenen Komplettmenüs!

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Häufig gestellte Fragen

Rohes Schweinefleisch (auch vom Wildschwein) kann das Aujeszky-Virus übertragen. Für Menschen ist es harmlos, für Hunde ist eine Infektion jedoch gefährlich und verläuft in der Regel fatal. Da man das Risiko nie ganz ausschließen kann, füttere Schweinefleisch niemals roh. Gekocht ist es kein Problem, aber beim Barfen greifen wir lieber auf Rind, Geflügel, Pferd, Lamm oder Wild zurück.

Viele Halter berichten, dass eine artgerechte und komponentenreiche Fütterung zu einem rundum gepflegten Erscheinungsbild beiträgt – sichtbar an einem glänzenden Fell und einer vitalen Ausstrahlung. Eine optimale Nährstoffversorgung spiegelt sich oft direkt im äußeren Wohlbefinden des Hundes wider.

Wenn dein Barf-Plan abwechslungsreich ist und die Anteile von Muskelfleisch, Innereien, Knochen und Gemüse stimmen, braucht ein gesunder Hund keine künstlichen Multivitamin-Präparate. Lediglich die Zugabe von hochwertigen Ölen für die Fettsäuren und Seealgenmehl zur Jodversorgung sind feste Bestandteile, die du regelmäßig ergänzen musst.

Matthias Block

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„Ich habe BARF-BOX gegründet, weil mein Hund Bobby starke Unverträglichkeiten hatte – heute weiß ich, wie wichtig eine wirklich passende Ernährung ist.“

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